Meine Bilder sind unbezahlbar!

Januar 20, 2012

1992 habe ich bei Yaph ein shönes Shooting machen lassen und viele tolle Bilder von mir bekommen. Damals war ich erst 30. Heute bin ich 50. Nein, Ich bin nicht alt, ich sehe nicht schlecht aus. Aber doch, was war ich für eine Göttin damals. Nein, Urlaubsschnappsschüsse bringen es nicht. Heute bin ich so froh, dass ich es damals gemacht habe. Dass ich bei Photograph Yaph war. Es hat ein wenig Überwindung gekostet, ich musste über eine Hemmschwelle springen, aber ich habe es gemacht. Mein Leben, als ich 30 war, ist immer noch da und ich bin großartig, das werde ich bleiben und meine Bilder sind unbezahlbar. Lieber Yaph, ich will dir an dieser Stelle einfach sagen; DANKE!

“dein Model von damals,

die ewig schöne stolze Anne”

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Photograph Yaph in Typisch Trier

Juli 20, 2011

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Klasse Bilder

Februar 06, 2012

05.12.

Hallo Herr Yaph,

weshalb ich gerade in dieser Zeit mich traue, weiß der Geier, oder doch, weil ich wieder etwas Positiveres sehen möchte und werde, als Krankenhaus usw…
Trotz allem bin ich positiv gestimmt und freue mich, Sie kennen zu lernen. Wie Sie sagten: Problemfälle gibt’s nicht, stimmt, jede Frau ist schön, wenn sie dran glaubt und es will.
Grüße, Sigrid
- so, jetzt gibt’s k e i n Zurück mehr -

21.12.
Hallo YAPH und Claudia,

ich bin sprachlos. Es war super mit euch. Wir telefonieren und besprechen alles.
freue mich euch wieder zu sehen.
Grüße, Sigrid

29.12.
Hallo YAPH und Claudia,

Nochmals Danke für die Super-Poster. Meine Güte, wenn ich so aussehe, dann hallo.
Es ist wirklich wahr, man sollte die Leute lieber zu dir überweisen, statt zum Therapeuten.
Du schaffst es ohne Worte, einen aufzubauen, denn die Kamera lügt nicht.
Meine “Lieben” sagen, die das Spitzen-Favorit-Foto sehen: vom harmlosen „Oooohhh. Schööön, bis später steigernd zu „Mann, die sind wirklich super-spitzen-klasse“. Faszinierend, wie die Reaktionen sind.

Grüße an den Therapeuten
und all the best for 2 0 1 2
Sigrid

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Frauen für Woody Allen

Januar 20, 2012

Frauen sind für mich eine Obsession, wichtiger als das Atem. Frauen sind das Größte Vergnügen, das ein Mann erleben darf. Für mich gibt es nichts schöneres oder faszinierendes im Leben. Kein Kunstwerk, keine Metropole, keine andere Erfahrung kann mit der Präsenz einer fantastischen Frau mithalten. Frauen geben mir ein Gefühl, das durch nichts anders auf der Welt ausgelöst werden kann. Sie machen mich euphorisch und geben mir diesen Energieschub. Ich muss noch nicht einmal mit Ihnen sprechen. Im Prinzip genügt Ihre visuelle Aura.. Ich könnte den ganzen Tag dasitzen und Frauen beobachten.

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Wo aus Frauen Göttinnen werden!

November 23, 2011

Manche Frau ist stolz auf ihren Körper oder findet
zumindest Details besonders schön. Meist sind es auch genau die Regionen, die der Partner an ihr liebt. Da liegt es nahe, mit erotischen Fotografien des eigenen Körpers dem Liebsten ein sehr persönliches Geschenk zu machen.

Erotik und erotische Fantasien sind so alt wie die Menschheit selbst und häufig spiegelt ihre künstlerische Darstellung auch den momentanen Zeitgeist wider. Dennoch haben sich die verführerischen Signale bis heute kaum verändert. Diese Verhaltensweisen so in Szene zu setzen, dass bei der Betrachtung erotische Fantasien
entstehen und Sinne angesprochen werden, ist die
eigentliche Kunst der erotischen Fotografie.

Kein Wunder, dass sich der Laie oft schwer tut, wirklich gute Bilder zu machen. Zu schnell wirkt die arrangierte Pose verkrampft oder peinlich, die Lichtverhältnisse stimmen nicht und auch die Frau selbst ist nicht gerade vorteilhaft getroffen. Jeder noch so schlanke oder junge Körper weist in gewissen Positionen Falten auf, von echten Problemzonen oder Hautunebenheiten ganz zu schweigen. Kurven und Formen wollen vorteilhaft ins rechte Licht gerückt sein und das gilt im Wortsinn. Auch die Entfernung zum Model und der Bildausschnitt verlangen ein künstlerisches Augenmaß und viel Erfahrung. Der leicht bekleidete oder vollständig entblößte Körper ist daher nur vermeintlich ein „leichtes“ Motiv. In Wirklichkeit ist er eine ganz besondere Herausforderung, der selbst nur sehr wenige Fotografen wirklich gewachsen sind. Um den Menschen in seiner Gesamtheit gleichsam ästhetisch und verführerisch in Szene zu setzen, dazu bedarf es eines echten Profis.

Die Chemie zwischen Fotograf und dem Modell muss stimmen. Wer posiert, muss das Gefühl haben, dass der Fotograf routiniert seinen Job macht, gleichzeitig sollte es „menscheln“ zwischen den beiden, damit sich eine lockere und ungezwungene Atmosphäre einstellt.
Vertrauen fördert die Kreativität. Nur wenn das
Gesamtpaket stimmt, entstehen erstklassige Fotos,
die ihre Wirkung nicht verfehlen.

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Trier in 4 Jahreszeiten

August 09, 2011

altes römisches trier in vier jahreszeiten bald als Bildband

continue…

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Der Mensch braucht Kunst

August 03, 2011

Der Mensch braucht Kunst, nicht wegen Unterhaltung, dafür kann er sich Formel-1-Rennen ansehen. Der Mensch braucht Kunst, weil sein Gehirn sonst nicht in sein Schädel hinein passt!

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Über-Lebens-Kunst auf dem Forschungsschiff MS Wissenschaft

Juli 26, 2011

Aktuell: Pressekonferenz zur Ausstellung auf dem Saar-Spektakel am 04.08.2011

Die Ausstellung „Über-Lebens-Kunst“ des Photographen Yaph mit chronisch oder schwer kranken Kindern ist derzeit auf dem Forschungsschiff MS Wissenschaft zu sehen. Das Ausstellungsschiff will auf allgemein verständliche Weise wissenschaftliche Themen vermitteln. Im Jahr 2011 geht es um das Thema „Forschung für unsere Gesundheit“.

Die Ausstellung mit den schwer kranken Kindern bringt dem Betrachter nahe, was die verschiedenen Krankheiten für Kinder bedeuten. Photograph Yaph überwindet mit seinen Bildern die häufige Betrachtungsweise, zunächst die Krankheit und erst viel später den Menschen zu sehen. Ganz im Gegenteil, durch die überlebensgroßen aufrecht stehenden Bildtafeln und den Blickkontakt zwischen Kind und Betrachter ist kein Ausweichen, keine Flucht des gesunden Menschen möglich. Diese ungewöhnliche Vorgehensweise ruft jedoch durchweg Erleichterung, Freude und Dankbarkeit bei den Besuchern der Ausstellung hervor. Denn die Furcht oder Angst vor Krankheiten ist ja der Grund für den häufigen inneren Rückzug bei gesunden Menschen, nicht der kranke Mensch selbst.

Yaph zeigt keine leidenden Kinder, sondern er zeigt sie so niedlich, lustig, kraftvoll, entschlossen, nachdenklich, wie sie sind. Ziel ist nicht etwa Mitleid mit den Kindern, sondern Achtung und Gleichberechtigung in der Kommunikation. Das Ergebnis beim Verlassen der Ausstellung ist schließlich Hochachtung vor diesen starken und liebenswerten Persönlichkeiten. Ein jeder fühlt sich bereichert und ist dankbar für alles Schöne und Gute im Leben.

Die MS Wissenschaft tourt bis 29. September 2011 durch insgesamt 35 Städte in Deutschland und Österreich. Dabei macht sie auch Station in Merzig (30. bis 31. Juli, Schiffsanleger Höhe Stadthalle), Saarlouis (1. bis 3. August, Saint-Nazairer-Allee 2) und beim Saarspektakel in Saarbrücken (5. bis 7. August, Höhe Congresshalle bei der Luisenbrücke). Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
Mehr auf http://www.ms-wissenschaft.de und http://www.forschung-fuer-unsere-gesundheit.de.
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Menschen Photographien

Juli 22, 2011

Ein Bildband von Yousef A.P. Hakimi

120 Seiten, 103 großformatige Bilder in Duplex S/W-Kunstdruck , 24 x 33 cm, fester Einband, Schutzumschlag, mit einem Text von Renate Heineck in Deutsch und English, Limitierte Auflage; 1600 Exemplare, ISBN: 3-929405-03-2

„Ich sehne mich danach, von jedem Wesen auf Erden, das ich lieb gewonnen habe, ein solches Andenken zu besitzen. Es ist nicht nur die Ähnlichkeit, die in solchen Fällen kostbar ist – sondern die damit verbundenen Assoziationen und das Gefühl des Naheseins… die Tatsache, dass hier der WAHRE UMRISS DIESES MENSCHEN für immer festgehalten ist. Ich glaube, das ist es, was Porträts heilig und unverletzlich macht.“

Elisabeth Barrett (1843 in einem Brief an M. Russel Mitford)

“I’m longing for a keepsake from each creature on earth, of that I’ve grown fond. It isn’t only the similarity which is precious – but the connected association and the feeling of being close … the fact that the REAL OUTLINE OF THIS HUMAN BEING is kept forever. I think that is the point making portraits sacred and inviolable. “

 

Elisabeth Barrett

(in a letter to M. Russel Mitford in 1843)

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„Das menschliche Gesicht birgt sehr viel in sich. Es ist das Geheimnisvollste und Vertrauteste für uns. Ein Gesicht kann vieles aussagen, ohne zu sprechen. Charakter, Wesen und Ego eines Menschen versuchen wir, aus seinem Gesicht zu lesen. Wut, Ärger, Angst, Sympathie und Liebe können wir in einem Gesicht erkennen.“

Yousef AP Hakimi

(1990 zu seiner Ausstellung in der Tuchfabrik Trier)

 

“The human face holds very much within itself. For us it is the greatest mystery and the most familiar thing. A face can express a lot without speaking. We try to read a human being’s character, nature and ego out of his face. Rage, anger, fear, sympathy and love we can see in a face. “

Yousef A.P. Hakimi

(1990 to his Exhibition in Tuchfabrik, Trier)

 

 

Fast 150 Jahre liegen zwischen diesen beiden Zitaten und doch ist ihr Inhalt so ähnlich, scheint hier die Zeit stehen geblieben zu sein. Nichts scheint stattgefunden zu haben, was auf eine Entwicklung hindeutet. Wie kommt es dann, dass diese Porträts in unserer sonst so schnelllebigen Zeit noch immer dieselbe Anziehungskraft haben, den Betrachter heute -  wie damals – in ihren Bann ziehen und immer wieder auf das Neue beschäftigen?

Die Antwort gibt das Objekt, beziehungsweise in diesem Fall das Subjekt der Betrachtung selbst: der Mensch – der ewig neue, ewig andere und ewig einzigartige Mensch. Nur ihm scheint es vorbehalten, in ständig wechselnder Gestalt zu erscheinen, sich zu verändern und zu wandeln und doch er selbst, der Einmalige zu bleiben.

Das Gesicht ist das erste, was wir von unserem Gegenüber wahrnehmen. Gesichter sind wie offene Bücher; sie laden ein, in ihnen zu lesen und doch bleibt das Wesen eines Menschen meist dahinter im Verborgenen, entsprechend dem, was bei gehaltvollen Büchern zwischen den Zeilen steht. Porträts sind beispielsweise eine Möglichkeit, sich diesem Wesen anzunähern, es an die Oberfläche zu heben und sichtbar werden zu lassen.

 

Nearly 150 years passed between these two quotations. Nevertheless their meanings are so similar; time seems to have stood still. Nothing seems to have taken place that could point to a development. But why do these portraits still have the same appeal in our otherwise fast-moving age, attract the observer – as in the past – and occupy one’s mind again and again?

The answer is given by the object, or rather in this case the person observed: the man – the always new, always different and always unique man. The ability to appear in any variable form and to change permanently but still remaining himself, the unique, seems to be his sole privilege.

The face is the first we perceive of anybody we meet. Faces are like open books; they invite us to read, but the human being’s nature often remains hidden behind, like the messages hidden between the lines of a clever book. Portraits for example are a possibility to come closer to this nature, to lift it to the surface and to let it become visible.

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Der Entstehungsprozess

Die in diesem Band zusammengestellten Porträts und Akte sind weder Schnappschüsse noch Zufallsprodukte. Sie sind das Ergebnis eines Prozesses, einer intensiven Annäherung des Fotografen an sein jeweiliges Modell. Zeit darf dabei keine Rolle spielen, sondern die Öffnung füreinander und der Aufbau gegenseitigen Vertrauens stehen im Vordergrund.

Der eigentlichen Arbeit mit der Kamera geht eine Reise in die Tiefen der Seele des Modells voraus. Erst, wenn der Alltag abgestriffen ist, wenn keine gegenseitigen Vorbehalte mehr zwischen beiden stehen, dann sind die Weichen gestellt für eine ehrliche Porträtaufnahme. Dann überwindet der Fotograf die Rolle des Voyeurs und wird statt dessen zum Verbündeten des Modells. Er stellt sein Gegenüber nicht bloß, denunziert es nicht, sondern wird zu dessen Regisseur. Ähnlich, wie ein guter Lehrer nichts anderes ist, als ein Geburtshelfer der Fähigkeiten seiner Schüler, so spiegelt der Fotograf markante Wesenszüge seines Modells in dessen Porträtaufnahme. Bei dieser Vorgehensweise ist es völlig legitim, wenn in erster Linie die Ebenheit und Ausdrucksstärke von Gesichtern, aber auch Wesenszüge, wie Sanftmut und Einfühlsamkeit ästhetisch überhöht werden. Wichtig wirkt dabei die Wahl der Schwarz-Weiß-Fotografie, da sie nicht vom Thema ablenkt. Wichtiger kann aber auch die Art und Intensität der Beleuchtung wirken, beziehungsweise das Zusammenspiel von Hintergrund, Licht und Pose des Modells. Genau in diesem Zusammenspiel gilt es, den Zeitpunkt abzupassen, in dem alle drei Komponenten bestmöglich aufeinander abgestimmt sind. Gelingt es dem Fotografen, genau diesen Moment mit der Kamera festzuhalten, so hat er das erreicht, was bereits der griechische Philosoph Aristoteles als „telos“, als vollendetes Ende einer Sache, der zur Vervollkommnung nichts mehr hinzuzufügen ist, bezeichnet.

The process of creation

The portraits and nudes collected in this edition are neither snapshots nor accidental results. They are the results of a process, an intensive approach of the photographer towards his respective model. In this case time must not concern, but the opening for each other and the creation of mutual confidence are of central interest.

A trip into the depths of the model’s nature precedes the actual work with the camera. The course isn’t set for an honest portrait until everyday life is wiped off, there aren’t any reservations left between the photographer and his model. Then the photographer will overcome the role of a voyeur and become instead the model’s ally. He doesn’t expose his subject, doesn’t betray him, but will become his director. Pretty much as a good teacher is nothing but an assistant at the birth of his pupils’ abilities the photographer reflects clear-cut characteristics of his model in his portraits. Working in a way like this, justifies to overaccentuate esthetically first of all the due proportion and expressiveness of faces, but also characteristics like kindness and empathy. The choice of black-and-white photography underlines this and doesn’t change the subject. The kind and intensity of lights, or rather the interaction of background, light and the model’s pose underline this, too. Exactly in this interaction it is important to meet the moment when all three components are matched in the best way. If the photographer succeeds in catching this moment with his camera, he has reached what the Greek philosopher Aristoteles called “telos”, a complete end of a thing to which nothing can be added.

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Das Ergebnis

Fotografien sind immer nur Abbilder der Realität. Und doch geht von einem gelungenen Porträt eine Lebendigkeit und Intensität aus, die an Magie grenzt. Wir lassen uns fesseln von einem – im wahrsten Sinne des Wortes – „Augenblick“. Wir nehmen die Einladung an, darin zu lesen und zu forschen. Der Beobachter selbst bleibt dabei unbeobachtet. Wir sehen einander an – scheinbar – und können uns doch nicht sehen, weder gegenseitig, noch uns selbst. Eine gleichberechtigte Situation – scheinbar… Und dann gibt es da noch eine Gemeinsamkeit: so, wie wir unser eigenes Spiegelbild immer nur seitenverkehrt wahrnehmen, genauso tritt uns das Abbild anderer Menschen gegenüber: seitenverkehrt.

Gemeinsamkeiten verbinden bekanntlich, sie ermutigen, weiter zu forschen, fordern auf, die Botschaft des Augenblicks zu entschlüsseln. Der Betrachter kann so in einem zweiten Schritt das nachvollziehen, was der Fotograf als Vermittler zwischen dem Modell und ihm in sein Porträt gebannt hat. Es kommt zu einer indirekten Kommunikation zwischen zwei Unbekannten. Und das Verblüffende dabei ist: Je länger man sich mit jedem einzelnen Abbild eines Menschen befasst, je intensiver man es betrachtet, um so vielfältiger und differenzierter wird es. Immer neue Assoziationen vervollkommnen scheinbar die porträtierte Person. Das Verhältnis vom Betrachter zum Abbild unterliegt im Laufe der Zeit einem ständigen Wandel. Der Betrachter bringt sich und seine Erfahrungswelt immer stärker mit in die Interpretation ein. Je stärker diese Wechselbeziehung wirkt, desto mehr scheint sich das Bild mit Leben zu erfüllen. Sehnsüchte, Wünsche, Großherzigkeit, aber auch diabolische Schelmenhaftigkeit, Fernweh und Einsamkeit, alle scheinen sie sich uns nach und nach zu offenbaren.

Anders verhalten sich Abbilder von Körpern, auch – oder gerade von nackten Körpern. Und das erstaunlicherweise gerade in einer Zeit der Tabulosigkeit, der Schamlosigkeit. Sie scheinen sich ihrer selbst bewusst, in sich geschlossen, autark und nicht so leicht zugänglich oder gar zu erobern. In ihrer Gänze tragen sie eine gewisse Würde und Unantastbarkeit zur Schau. Sie sind schwer zu orten und zu identifizieren. Sie setzen sich weit über das hinweg, was ihnen die Konsumwelt diktiert, demonstrieren ihre eigenen Gesetze und Vorstellungen von Schönheit. Der Körper als Form, als Abbild und auch als Teil der Natur, als eigenständiger Organismus, als Sinnbild der kosmischen Ordnung und nicht zuletzt als Vorbild für die von Menschenhand geschaffene Ordnung. Sie hat etwas Zeitloses und doch stets Innovatives, stets auch Aktuelles, die fotografische Darstellung des Menschen.

 

The result

Photographs are always only copies of reality. Nevertheless a liveliness and intensity, nearly magic, comes from an excellent photograph. We let a look capture us. We accept the invitation to read and to investigate it. The observer himself remains unobserved. We look at each other – seemingly – nevertheless we can’t see ourselves or each other. A. situation with equal rights – seemingly… And there is another common ground: just as we always perceive our reflection the wrong way round, we perceive the images of others the wrong way round, too.

It’s well-known that common grounds unite, encourage to investigate further, invite to decode the message of this moment. Thus in a second step the observer cn comprehend what the photographer put into his portrait as mediator between him and his model. An indirect communication takes place between two strangers. Ad it is amazing: the longer and more intently you look into the picture of a human being, the more diverse and detailed it will become. More and more associations seem to perfect the portrayed person. The relationship between the observer and the picture changes constantly, more and more the observer brings himself and his experiences into the interpretation. The closer the relationship, the livelier the photograph seems to become. Longing, wishes, generosity, but also diabolical cleverness, wanderlust and loneliness, all seems to be revealed gradually.

Pictures of bodies are different, as well as or especially those of nude bodies: this is particularly astonishing in times of missing taboos and sense of shame. They seem to be aware of themselves, self-contained, self-sufficient and not easily to approach or to capture. In their entirety they show a certain dignity and unimpeachability. It’s difficult to locate and to identify them. They disregard all that is dictated by the consumer world; demonstrate their own law and ideas of beauty. The body as a form and a picture as well as a part of nature, as an independent organism, as a symbol of the cosmic order and not least as a model for the human order. The photographic depiction of human beings is timeless but always innovative and current, too.

“Renate Heineck”

 

 

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Landesmuseum Koblenz, Sonderausstellung Schöne Frauen

Juli 20, 2011

Sonderschau des Fotografen Yaph aus Trier

Zum Abschluss der Ausstellung „Bilder machen Leute“ zeigt der Fotograf Yaph aus Trier am Sonntag, den 18. Mai 2008 von 11 bis 17 Uhr eine Auswahl großformatiger Schwarz-Weiß-Akte im Landesmuseum Koblenz.
Auf einer Sonderfläche präsentiert der Fotograf Yaph seine großen eindrucksvollen Akte in Schwarz-Weiß, die das Ergebnis eines Prozesses der intensiven Annäherung des Fotografen an sein jeweiliges Modell sind. Die Körper demonstrieren ihre eigenen Gesetze und Vorstellungen von Schönheit. Der Körper ist als Form Abbild und Teil der Natur. continue…

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Trier Bildband von Yousef A.P. Hakimi, Photograph Yaph

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